Mai 2018

Eine etwas andere Woche..

Ende April fand unsere Waldwoche für alle Kinder ab vier Jahren statt. Trotz einiger kleiner Regenschauer und einem halbstündigen Fußweg hatten die Kinder eine Menge Spaß und konnten neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen. Am Dienstag hat das größte Highlight im Wald stattgefunden! Die Kinder durften in den angrenzenden Bach steigen und Wassertiere keschern und erforschen! Allerdings blieben bei dieser Aktion auch einige Kinder im Schlamm stecken. Mit vereinten Kräften haben die Kinder sich gegenseitig geholfen, sich zu befreien. Am letzten Tag wurde ein „Räuberdiplom“ verliehen, für das die Kinder verschiedene Aufgaben erledigen mussten. Zum Glück haben alle ihr Diplom geschafft! Zum Abschluss hat Stefan Bange uns besucht, um gemeinsam mit uns einen Waldgottesdienst zu feiern. Hierbei durften die Kinder sich mit einem „Matsch-Fingerabdruck“ auf einer großen Leinwand verewigen und gemeinsam wurde überlegt, wofür wir im Wald Gott danken können. Alles in allem war es eine sehr aufregende und schöne Woche, in der wir viel gelernt haben!


Palmweihe

Am Palmsonntag durften die Kinder unserer Kita die Palmweihe des Gemeindeteils St. Antonius mitgestalten. Mit einer Klanggeschichte stellten die Kinder begeistert den Einzug Jesu in Jerusalem dar.


Besuch von der Tagespflege

Unsere regelmäßigen gegenseitigen Besuche mit der Voxtruper Tagespflege machen allen Beteiligten sehr viel Spaß. In der Karwoche haben die Kinder und Senioren gemeinsam zwei Osterlämmer gebacken, eins für die Senioren und eins für die Kinder. Einfach köstlich!


Fußballspiel „Mädchen gegen Jungs“

Eines Tages unterhielt sich eine Erzieherin mit einigen Jungs aus der Pukengruppe über das Thema Fußball. Die Jungs erzählten, dass sie schon einmal Fußball gegen eine Mannschaft, in der auch zwei Mädchen sind, gespielt haben. Ein Junge meinte, dass Mädchen kein Fußball spielen könnten. Die Erzieherin erwiderte, dass auch Mädchen Fußball spielen können. Sie machte den Jungs den Vorschlag, ein Fußballspiel „Mädchen gegen Jungs“ zu veranstalten. Die Jungs waren begeistert. Nachdem die Jungs und die Erzieherin sich jeder eine Mannschaft zusammengestellt hatten, konnte es losgehen. Es spielten vier Jungs aus der Pukengruppe gegen jeweils zwei Erzieherinnen aus der Pukengruppe und aus der Teddygruppe. Bevor das Spiel angepfiffen wurde, wurden die Spielregeln festgelegt, ein Torwart ausgesucht und besprochen, dass bis 5 Tore gespielt wird. Dann war Anstoß. Die Jungs stürmten sofort los zum Ball und versuchten, ein erstes Tor zu schießen. Aber leider hatten sie kein Glück und zuerst trafen die Erzieherinnen zweimal ins Tor der Jungs. Diese ließen sich jedoch nicht unterkriegen und starteten sofort einen Gegenangriff. Und dieses Mal klappte es und sie schossen ein Tor. Und direkt danach noch ein zweites. Somit war Gleichstand. Doch leider hatten die Jungs dieses Mal nicht so viel Glück im Spiel. Denn die nächsten drei Tore schoss wieder eine Erzieherin. Obwohl die Jungs aus der Pukengruppe bis zum Schluss wie die Löwen gekämpft hatten. Somit gewannen die Erzieherinnen das Fußballspiel 5:2. Das wollten die Jungs jedoch nicht auf sich sitzen lassen und forderten die Erzieherinnen zu einer Revanche heraus.


Rollentausch !!!

Wer Lust hat, darf auch mal die Leitung des Morgenkreises übernehmen. Dies trauen sich meist nur die größeren Kinder. So dachten sich Marlen (4) und Sophia (4) aus der Teddygruppe: „Wir üben, den Morgenkreis zu leiten, damit wir diesen auch übernehmen können.“ Dazu haben die beiden sich die Kerze, den Gebetswürfel und den Spielebeutel geholt. Außerdem darf, wer den Morgenkreis leitet, auf den Erzieherstühlen sitzen. Sophia übernahm den Anfang und erklärte den jüngeren Kindern, was sie machen dürfen. Zuerst wurde das Spiel „Schuhsalat“ gezogen, wozu alle Kinder ihre Hausschuhe unter eine Decke legen. Die Kinder wissen natürlich alle ganz genau, wem welche Hausschuhe gehören und konnten den Morgenkreis-Leiterinnen gut helfen. Anschließend haben die Kinder das Spiel „Pitsch, patsch, Pinguin“ gespielt, wo es einen gefährlichen Eisbären gibt, der sich unter dem Tisch verstecken darf.

 
So merkt man erst, wie viel die Kinder sich von uns abschauen und was sie alles an einem aufregenden Tag in der Kita erleben und lernen können.