Der Grashüpfer, das Umweltmobil war da!

Die Entdeckerkinder erforschen den Waldboden - Warm angezogen und voller Vorfreude machen sich die Vorschulkinder früh am Morgen auf den Weg in den nahegelegenen Wald. Schon aus der Ferne entdecken die Kinder das leuchtend grüne Fahrzeug, den Grashüpfer und werden von Umweltpädagoge Alex erwartet.

„Zuerst bekommt jeder von Euch ein bisschen Dreck von mir. Streckt mir dafür doch mal Eure Hände entgegen.“ Doch schnell wird klar, dass der „Dreck“ unser wertvoller Boden ist. „Bäume und Pflanzen brauchen die Erde damit sie leben können. Aus der Erde holen sie sich Kraft“, weiß Pia. Die tiefen Erdschichten können die Kinder mit Hilfe eines hohlen Metallrohres erforschen, das zuvor mit viel Muskelkraft und einem Hammer in den Erdboden geschlagen werden musste. Als Nächstes machen sich die Kinder, ausgestattet mit Becherlupen, kleinen Schaufeln und Pinzetten, auf die Suche nach Bodentieren. Doch nicht alle gefundenen Tiere dürfen in den gleichen Becher. „Schnecken und Regenwürmer dürfen nicht mit Insekten zusammen sein“, erklärt Ludo, „denn sonst würden die Schleimtiere die an anderen Tiere verkleben und dann können sie sterben.“ Unter einem Mikroskop können die Kinder die vielfach vergrößerten Tiere genau betrachten und zusehen, wie sich die Stielaugen einer Gehäuseschnecke langsam entfalten. Auch den Panzer einer Assel, die vielen Beine eines Tausendfüßlers sowie die Haut einer Nacktschnecke sehen auf dem großen Bildschirm beeindruckend aus. Nachdem alle gesammelten Tiere gründlich betrachtet und besprochen wurden, gehen die Kinder gemeinsam ein letztes Mal in den Wald, um die Tiere in ihrer vertrauten Umgebung wieder freizulassen. „Im Wald fühlen sich die Tiere viel wohler als in dem Lupenglas und sie bekommen viel mehr frische Luft“, erzählt Sofia. Mit vielen neuen und spannenden Eindrücken machen sich die Kinder auf den Heimweg in den Kindergarten.

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