Flüchtlinge bei uns

Flüchtlingsarbeit und Museumsdorf

Im Rahmen der Flüchtlingsarbeit in unserer Pfarrei findet einmal jährlich ein größerer Ausflug statt. Der Voxtruper Kolping-Gesprächskreis Flüchtlinge hatte die Idee und der Augustausflug ins Museumsdorf Cloppenburg wurde für interessierte Ehrenamtliche und die Flüchtlinge aus dem Gebiet unserer Pfarrei beworben.

Mit 51 Teilnehmern war der Bus gut gefüllt, vor allem mit vielen Flüchtlingsfamilien aus unterschiedlichen arabischen Ländern. Es war offenbar eine willkommene Gelegenheit, einmal aus der Stadt und dem Alltag herauszukommen.

Das Ziel war aber nicht zuerst, die deutsche bäuerliche Wohn- und Handwerkskultur vor ca. 200 Jahren kennen zu lernen, sondern über das gemeinsame Staunen über die damaligen Wohnver- hältnisse untereinander ins Gespräch zu kommen.

Irgendwann saßen wir getrennt nach Geschlechtern in der engen Dorfschule, mussten der strengen „Lehrerin“ mit dem Weidenstock, unsere Fingernägel und Handflächen vorzeigen, bevor der „Unterricht“ begann. Weniger die Eltern, dafür umso mehr die Kinder wunderten sich sehr darüber, dass so etwas zum Schulalltag gehörte. Als die Kinder erfuhren, dass nur im Winter unterrichtet wurde, meinten sie, dass man so etwas vielleicht auch heute wieder … Aber schnell wurden die Gesichter länger als sie erfuhren, dass im Sommer der Unterricht ausfiel, weil die Schüler dann bei der Feldarbeit und Ernte helfen mussten. Selbst der Lehrer war gezwungen, sich dann als Erntehelfer bzw. „Hollandgänger“ seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Einige Flüchtlinge erzählen, dass es ihren Lehrern in den längeren Sommerferien nicht anders erginge und dann kein Gehalt gezahlt werde, weshalb diese dann gezwungen waren, irgendwo job- ben gehen müssen. Und auch Kinderarbeit sei nichts ungewöhnliches.

Eine jesidische Familie berichtete, wie froh sie sei, dass ihre Kinder hier jetzt angstfrei lernen und sich bewegen können und wie dankbar man sei über die Erfahrung, dass man aufgrund des eigenen Glaubens keine Nachteile oder Ausgrenzung erfahre. Dieses Gefühl sei völlig neu. Als die Familie von den Erfahrungen und den Opfern in der eigenen Familie durch die Terroristen der IS berichtete, herrschte allerdings Sprachlosigkeit. Die persönlichen Schilderungen machen doch betroffener als abstrakte Medienberichte.

Die Kinder waren für uns ein Vorbild, weil sie sich gemeinsam und unbefangen an den frechen Gänsen erfreuten und gemeinsam das Karussell in Schwung brachten und ihren Spaß hatten. Zu einem Zusammenrücken unter die Wirtshausschirme beim gemeinsamen, mitgebrachten Essen, erzwang uns einer der Regenschauer, was aber auch ohne diesen gelungen wäre.

Die erfreulichen Rückmeldungen aller Teilnehmer ist für das Vorbereitungsteam Ansporn, auch in Zukunft einen weiteren Ausflug zu planen, welche uns vor allem durch eine großzügige finanzielle Unterstützung der Caritas ermöglicht wird. Wir werden als Arbeitskreis an dieser Stelle auch weiterhin über Aktivitäten berichten und treffen uns zur Planung jeden 1. Donnerstag im Monat. Unser Motto finden Sie übrigens an der Außenwand des Generalvikariats. Interessenten an unserem Tun, können sich gerne bei Werner Mönkediek oder Dirk Schnieber informieren.

Dirk Schnieber

Pilgertag der Frauen

Ende Mai machten sich,wie in den Jahren zuvor, wieder Frauen aus der Pfarrei auf den Weg, um auf dem Jakobsweg zu pilgern. Nachdem bereits vor zwei Jahren das erste große Ziel – Münster – erreicht wurde, sind die Pilgerinnen nun auf dem Weg von Münster nach Wuppertal.

In diesem Jahr wurde das Wegstück zwischen Rinkerode und Herbern zurückgelegt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen war auch dieser Tag wieder eine Bereicherung für alle Frauen. Das lag nicht zuletzt auch an vielen sehr herzlichen Begegnungen mit den Menschen am Pilgerweg. Ein Wortgottesdienst in der Pfarrkirche in Herbern schloss diese Etappe ab und ließ bereits wieder die Vorfreude auf das nächste Jahr aufkommen.

 

Ein besonderer Tag in St. Joseph

Bei wunderbarem Frühlingswetter konnten die Gemeindemitglieder aus der gesamten Pfarrei St. Joseph zusammen mit vielen Gästen aus Nah und Fern am 06. Mai ihren neuen Pfarrer Ulrich Müller und Pastor Daniel Brinker begrüßen und herzlich willkommen heißen.

Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Pfarrkirche gab es beim anschließenden Empfang und dem geselligen Beisammensein auf dem Kirchplatz Gelegenheit, Pfarrer Müller und Pastor Brinker auch ganz persönlich zu begrüßen und kennenzulernen.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihm und allen Mitgliedern des Pastoralteams hier in St. Joseph und wünschen ihnen für ihr Wirken hier bei uns alles Gute und Gottes Segen.

Iris Lange-Wewer

Fotos: Hermann Hüdepohl

 

 

BGV Fußballturnier

Am 17.3.18 fand das vom Bistum Osnabrück für die Kirchengemeinden aus der Stadt Osnabrück organisierte Hallenfußballturnier in die Domschule statt. 6 Mannschaften traten gegeneinander an

Die Mannschaften waren altersmäßig gut gemischt. Unsere Pfarrei war mit der Mannschaft von St. Joseph und der hl. Familie vertreten. Es war eine Veranstaltung bei der alle viel Spaß hatten. Ein Dank gilt den Organisatoren des Bischöflichen Generalvikariats.

Karsten Mönkediek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 jungen Menschen aus den Gemeindeteilen St. Ansgar, Hl. Familie und St. Joseph haben das Sakrament der Firmung empfangen

Am Samstag, 03.03.2018 hat Weihbischof em. Kettmann 21 jungen Menschen in St. Joseph das Sakrament der Firmung gespendet. Wir sagen herzlich DANKE allen, die zu Gelingen der Feier beigetragen haben. Viele Menschen im Vorder – und Hintergrund sind nötig, damit alles gelingen konnte:

  • musikalisch wurden wir von der Frauenschola aus St. Ansgar begleitet und von unserem Organisten Herrn Nadler,
  • zum Fotografieren hat sich Iris Lange-Wewer bereit erklärt,
  • Sr. Halina hat sich um die Messdiener gekümmert, die zum Teil aus Geschwisterkindern der Firmbewerber bestanden;
  • die Paten der Firmbewerber, die sich auch in die Firmvorbereitung eingebracht haben,
  • die Küsterin Fr. Schmidt hat alles in der Kirche bereit gestellt,
  • unser Diakon Harald Niermann hat sich mit Rat und Tat eingebracht
  • und die Katecheten, die schon 3 Monate die Jugendliche auf diesen Tag vorbereitet hatten.
  • und natürlich Weihbischof em. Kettmann, der für unseren Bischof eingesprungen ist!

Ines Wallenhorst, Gemeindereferintin

Wir danken besonders auch den jungen Menschen für ihr Glaubenszeugnis und wünschen ihnen Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg!

Informationen zum Umbau der St. Ansgarkirche

Laufende Informationen und Fotos zum Umbau unserer St. Ansgar Kirche finden sie auf der Seite “Kirchenbau / Tagebuch Kirchenumbau


Liebe Gemeinde,

der Umbau der St. Ansgarkirche hat begonnen! Die Abbrucharbeiten in der ausgeräumten Kirche gehen gut voran. Beim Öffnen der Außenfassade für das zukünftige Foyer wurde allerdings ein Baumangel festgestellt. Die Verankerungen zwischen Klinkerfassade und Mauerwerk sind nach damaliger Bauvorschrift, die auch schon zum Zeitpunkt des Kirchenbaus Gültigkeit hatte, nicht korrekt ausgeführt worden.

Deshalb wird eine nicht geplante Fassadensanierung in Höhe von 60.000 € notwendig. Davon muss der Gemeindeteil St. Ansgar 12.000 € als Eigenanteil aufbringen.

 

Somit erhöht sich der vom Gemeindeteil St. Ansgar aufzubringende Eigenanteil auf insgesamt 62.000 €.

 

Um diesen Betrag zu finanzieren, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen und freuen uns über eine Spende auf das folgende Konto

 

Pfarrei St. Joseph

IBAN: DE 71 2655 0105 0000 9407 83

Verwendungszweck: Spende Umbau St. Ansgarkirche

 

Der Bauausschuss

Einladung zum Festgottesdienst

Einweihungsparty